Heute trainieren. Bei der Fußball-WM 2010 spielen.

Es gibt Fußballbücher und Fußballbücher. Und es gibt Ratgeber. „Das perfekte Fußballtraining“ von Paul Glück ist so einer und kommt doch ganz anders daher als erwartet. Und warum?

„Ich bin elf Freunde“. Diese Fußballerweisheit ist wohl die treffendste Beschreibung für den Autor. Auf den ersten Blick kommt es im Mantel eines gewöhnlichen Fußballlehrbuches daher, doch tatsächlich verbirgt sich hier ein noch nie vorher gebotener Schatz an Fußballerfahrung, der sich so nah wie kaum ein anderes Buch am Trainingsalltag von Hobby- und Amateurfußballvereinen orientiert.

Paul Glücks Werk lässt jedes verstaubte und altbackene Theorie- und Praxislehrbuch alt aussehen. Hier wird auf die tatsächlichen Bedürfnisse im Training eingegangen, und das Buch bietet jedem Amateur und Nachwuchstrainer unzählige Ideen und Anregungen ein spannendes Fußballtraining zu gestalten. Das Buch ist speziell für Leute gemacht, die keine Ausbildung im Fußballbereich haben und sich nicht mit der trockenen, teilweise zu detaillierten Fachliteratur auseinandersetzen wollen. Trainern und Übungsleitern wird ein Leitfaden für ein schnelles Fußballmahl in die Hand gegeben, für Laien ist das Werk ein Fünf-Gänge-Menü in Sachen Trainingslehre. Die Unterteilung in spezielle Rubriken hilft, sich einen gelungenen Trainingsmix aus mehreren Übungskomponenten zusammenzustellen. Mit den einfachen Illustrationen erhält man sofort einen Überblick über die jeweils beschriebene Übung, selbst, wenn man den zugehörigen Beschreibungstext nicht gelesen hat.

Dieses Handbuch ist der optimale Einstieg für alle Trainer und Spieler im Amateurfußball. Egal ob groß oder klein, Mann oder Frau. Das Buch bietet eine Menge Ideen, um Fußballern ein spannendes, abwechslungsreiches und professionelles Training zu bieten. Die Trainingsübungen sind einfach beschrieben, verständlich illustriert und zeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich die Möglichkeiten sind, die man mit einem schlichten Fußball hat. Skeptiker werden das Buch nur als einen weiteren Versuch betrachten, sich vom alten Fußballstaub trennen zu wollen, für Fans und alle anderen, die sich darauf einlassen, ist es die lange erwartete Revolution im Fußballtraining.

Klar ist: Die Stars von morgen werden heute gemacht. Dieses Werk kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Deswegen unbedingt lesen: „Das perfekte Fußballtraining„! Erhältlich ist es überall!

 

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Aus der Tiefe des Raumes

Ok, ok, das ist jetzt nicht gerade das neueste Fußball-Buch, das es auf dem Markt gibt, und dennoch ist es eines, das ich immer und immer wieder gerne zur Hand nehme. Weil Günther Netzer ein überzeugender Kommentator auf ARD ist, und weil „Aus der Tiefe des Raumes“ in hervorragender Art und Weise geschrieben wurde.

So wird von den Anfängen des Fußballers Netzer erzählt, wird von den Gehaltsverhandlungen bei Real Madrid berichtet („Herr Netzer, wieviel ist es Ihnen wert, für Real zu spielen?!“), von seinem Leben nach dem Profisport. „Es ist ein schönes Leben“, schließt Netzer. „Ich habe es so gewollt. Ich habe alles so gewollt. Ich bin ein Glückspilz.“

Ein Glückspilz – nein: einfach nur weise – ist, wer sein Geld in dieses Buch investiert und nicht in eine Vielzahl anderer Fußballbücher, die ungleich protziger daherkommen und ungleich weniger zu bieten haben.

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Erfolg kommt nur im Wörterbuch…

… vor Fleiß. Das ist ein altes Sprichwort und doch eines, das ich mir neu zu Herzen nehmen sollte. Denn der nächste Marathon kommt bestimmt, jener in Graz Mitte Oktober, jener in Miami, Florida, Ende Januar. Nicht, dass der Marathon etwas Neues für mich wäre, vier Mal habe ich ihn schon bestritten, 2006 in Turin, 2007 in Wien und Graz, 2008 erneut in Wien, das letzte Mal mit null Vorbereitung und in 5:11 Stunden. Nichts, worauf ich stolz sein kann.  

Noch weniger bin ich von meiner Vorbereitung auf den nächsten angetan. Da war ein tolles Trainingsmonat im Mai, 160 km oder so, Kilometerzeiten zwischen 5:00 und 5:15 Minuten. Und dann kam diese Europameisterschaft, die vielen Treffen mit Freunden, das viele Bier.  „Man sieht, dass dir derzeit alles schmeckt“, musste ich mir einmal anhören, und auch die Waage äffte: 97,5 kg.

Es ist der 1. Juli. Die EM ist vorbei. Die Trainingszeit kann wieder beginnen. Ich halte euch auf dem Laufenden – und will auch gleich ein paar Bücher des AGON-Verlags empfehlen, die zu diesem Thema passen: „Leidenschaft Marathon“, „Der Marathon-Guide“, „Laufen Sie mit! Das Trainingsbuch“. Laufen lohnt sich. Lesen auch.

 

 

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Faszination Fußball

In ein paar Stunden ist die Fußball-Europameisterschaft 2008 Geschichte, und man kann es jetzt schon sagen: Es war einfach ein toller Titelkampf. Faszinierende Mannschaften, wie Portugal oder Niederlande, begeisterungsfähige Fans, attraktive Spiele und Resultate. Ja, die EM 2008 ist mit Sicherheit als Erfolg zu bewerten, auch als ein wirtschaftlicher, wenn am Rande der EURO so gut wie entschieden wurde, ab 2016 die kontinentalen Titelkämpfe mit 24 Mannschaften auszutragen. Acht Teams mehr bedeuten mehr Spiele, mehr Zuschauereinnahmen, mehr Werbeminuten, mehr Bierverkauf in den Fanzonen – einfach mehr von allem.

Ja, auch ich habe die EM genossen, zumindest bis zum letzten verschossenen Elfmeter Italiens gegen Spanien. Aufgrund meiner unvorsichtigen Zunge – „die Iberer schaffen es nie ins Finale“ muss ich jetzt vier Arbeitskollegen zum Spanier einladen, aber ich tue es gerne. Trainer Aragones und seine Mannschaft haben ein fast perfekte EM geboten, dass auch Toni, Buffon und Co. daran glauben mussten, ist eine andere Sache. Ein Trost bleibt ja den Italienern: Sie fuhren als Weltmeister wieder heim, und das können wenige der Teilnehmer von sich behaupten…

Spaß beiseite. Wer in den letzten Tagen in Braunau am Inn war, konnte einer interessanten Diskussionsreihe bewohnen: Faszination Fußball nannte sie sich, und faszinierend waren in der Tat die Ausführungen mancher Referenten, unter diesen Andreas und Wolfgang Hafer, die Enkel von Österreichs Wunderteam-Trainer Hugo Meisl, oder des deutschen Erfolgsautors Dietrich Schulze-Mermeling. Wer nicht dort war, bleibt das Internet: Braunauer Zeitgeschichte-Tage.  Nachlesen lohnt sich!

 

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Ni Hao. In 30 Tagen.

Es gibt einiges zu tun hier in Wien in diesen Tagen, und dennoch blicke ich schon voraus auf ein cooles Ereignis, das sich mir nähert. Erstmals in meiner beruflichen Laufbahn werde ich bei Olympischen Spielen mit von der Partie sein! Olympische Winterspiele? Drei Ausgaben hautnah erlebt, 1998 in Nagano, 2002 in Salt Lake City, 2006 in Turin. Weltmeisterschaften? Sehr viele,  Sommer- wie Wintersport. Europameisterschaften? Ja, klar, auch.

Was mir fehlt in meinem Curriculum (oder für meine zu befriedigende Eitelkeit?) sind Olympische Spiele. In Peking bin ich Teil des Olympic News Service Teams, das vom niederländischen Unternehmen infostradasports.com zusammengestellt wurde. Als sports specialist kümmere ich mich um Fechten, und das ist gut so: Denn mit dem Degen stand ich selbst zwei, drei Jahre auf der Planche.

Ein sports specialist ist der Experte in dieser Disziplin. Er schreibt Vorschautexte und Reviews, er unterstützt den Supervisor bei der Koordination der Volunteers, er ist Anlaufstelle für Medienvertreter für ganz besondere Fragen. Wann Degenfechten für Frauen olympisch geworden ist. Wer die meisten Medaillen gewonnen hat. Wer der jüngste Fecht-Olympiasieger aller Zeiten ist. Und so weiter. Fechten gehört zu meiner großen Liebe, wie Judo, wie Leichtathletik, wie Langlauf, wie Skispringen (nur passiv, eh klar!), wie der Sport im allgemeinen. Viele Journalisten denken, dass sie dem Sport ihr Leben geben und sich für ihn aufopfern. Und übersehen, dass der Sport ihnen ein Leben gibt, ein Leben, das attraktiv und lebenswert ist. Sportjournalisten machen zumeist ihr Hobby zum Beruf.

Das habe ich in einem gewissen Sinne auch gemacht. Auch wenn ich darauf erpicht bin, vom Sport, mit all seinen Licht- und Schattenseiten, nicht in Geiselhaft genommen zu werden. Denn das Leben ist mehr als nur Sport.

In 30 Tagen fliege ich nach China. Ein paar Wortfetzen der wahrscheinlich schwierigsten Sprache der Welt kenne ich. Noch weniger Zeichen kann ich auch malen. Doch wichtiger ist meine Einstellung zu dieser neuen, tollen Erfahrung. Ich bin Kosmopolit. Ich mag Asien, ich mag China, werde zum dritten Mal dort sein, nach 1998 und 2001. Ich mag die Menschen, die Kultur, die Küche. Und ich werde kommunizieren können, ganz sicher.

 

 

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